Leon.
Herr, ich warf's im Zorn
Von mir.

Gregor.
Hast du's im Zorn von dir gelegt,
So nimm's in Sanftmut wieder auf.

Leon.
Ja, Herr—

Gregor.
Fällt's dir zu schwer, so tu ich's, Freund, für dich.
(Er bückt sich.)

Leon (zulaufend).
Je, würd'ger Herr! O weh! was tut Ihr doch?
(Er hebt beides auf.)

Gregor.
So! und leg beides an, wie sich's gebührt.
Ich mag am Menschen gern ein Zeichen seines Tuns.
Wie du vor mir standst vorher, blank und bar,
Du konntest auch so gut ein Tagdieb sein,
Hinausgehn in den Wald, aufs Feld, auf Böses.
Die Schürze da sagt mir, du seist mein Koch,
Und sagt dir's auch. Und so, mein Sohn, nun rede.

Leon.
Weiß ich doch kaum, was ich Euch sagen wollte.
Ihr macht mich ganz verwirrt.

Gregor.
Das wollt' ich nicht.
Besinn dich, Freund! War es vielleicht, zu klagen?
Die Schürze da am Boden läßt mich's glauben.

Leon.
Ja wohl, zu klagen, Herr. Und über Euch.

Gregor.
So? über mich? das tu ich, Freund, alltäglich.