Nikolaus blieb stumm. Seine Miene wurde eisenhart.

Vor der Bürgermeisterei lief alles Volk zusammen. Man hörte das Weib keifen. Teller flogen auf die Diele. Es war ein Gehaste, als ob drinnen ein Toter wäre. Der Bürgermeister hatte sich in die Hosen geschissen.

V.

Die Stadt wurde still.

Der Raum, in den man den Herzog gebracht hatte, war niedrig und fast ohne Licht. Ein schmales Fenster ging auf eine Seitengasse.

Nikolaus schlief. Vielleicht zwei Tage, und es war wie eine Stunde. Er hatte schwere Träume und eine Vision, daß er auffuhr und erwachte.

Nikolaus . . . ., schrie es, und dann leiser: Nikolaus . . . . Es fing sich in den Gängen und Gewölben, es kam immer leiser wieder zurück, und doch wie ein Boot, das auf einem schwarzen Strom vorüberschaukelte.

Er brüllte. Wie ein verendendes Tier, nein: ruckweise und dann immer wieder in der Tiefe versinkend.

Dann wurde er wieder ganz still.

Er fühlte: Ich setze mich ins Unrecht damit. Nicht betteln. Was fällt denen ein? He . . . .