Inhaltsübersicht.

(Die beigefügten Zahlen bezeichnen die Seiten.)

Vorwort[3]
Die Entwicklung des Kinematographen[5]
Einleitung ([5]). — Die Wunderscheibe und die Geschichte ihrer Erfindung ([6]). — Das Lebensrad (Stroboskop, Phenakistiskop) ([7]). — Die Wundertrommel ([9]). — Taschenkinematograph und Mutoskop ([9]). — Verbindung von Lebensrad und Lichtbilderapparat ([10]). — Die Anfänge der Bewegungsphotographie ([11]). — Herstellung der ersten Reihenaufnahmen durch Muybridge ([12]). — Förderung der Reihenphotographie durch Anschütz ([13]). — Marey, der Begründer der modernen Kinematographie ([14]). — Ausbau der modernen Kinematographie ([16]). —
Wesen und Wirkungsweise des Kinematographen[17]
Wirkungsweise des Aufnahme-Apparates ([17]). — Das Filmband und seine Fertigstellung ([18]). — Wirkungsweise des kinematographischen Wiedergabe-Apparates ([19]). — Das Flimmern und die Mittel zur Behebung ([23]). — Konstruktion des Transport-Mechanismus ([26]). — Die Malteserkreuz-Einrichtung ([27]). — Andere Bewegungsmechanismen ([29]). — Kinematographen mit gleichmäßig laufendem Filmband ([30]). — Ausstattung des Kinematograph-Mechanismus ([31]). — Der Aufnahme-Apparat ([32]). —
Das kinematographische Aufnahme-Verfahren[33]
Wie man mit der Aufnahme-Kamera arbeitet ([33]). — Aufnahme-Ateliers ([34]). — Lebensgeschichte des Kinematographenfilm ([34]). — Wie die Trickfilms hergestellt werden ([39]). —
Die Bedeutung des Kinematographen[43]
Der Kinematograph als Forscher und Lehrer ([43]). — Macht der kinematographischen Darstellung ([43]). — Das Kinematographen-Theater ([44]). — Das Tonbild ([44]). — Fehlerhafte Erscheinungen ([46]). — Das lebende Lichtbild in Schule und Vortragssaal ([47]). — Was es an lehrhaften Films gibt ([48]). — Kinematographische Aufnahmen für Kunstschulen ([49]). — Der Kinematographenfilm als geschichtliche Urkunde ([49]). — Das lebende Lichtbild im Dienste der Reklame ([50]). — Der Kinematograph in der Wissenschaft ([50]). — Wirtschaftliche Bedeutung des Kinematographen ([54]). —

Vorwort.

Gelegentlich verschiedener kleinerer und größerer Vorträge, die ich über die Kinematographie hielt — auf der 80. Naturforscher-Versammlung in Cöln, in den Naturwissenschaftlichen Vereinen zu Düsseldorf und Krefeld, im Gewerbe-Verein zu Essen, auf dem 41. Verbandstag der Rheinisch-Westfälischen Bildungsvereine zu Wesel, im Künstlerverein Malkasten und in der Aula der Luisenschule zu Düsseldorf — machte ich die Beobachtung, daß in weiten Kreisen ein reges Interesse für dieses Gebiet herrscht. Und wer auch nur einmal die lebenden Lichtbilder gesehen hat und etwas Sinn für die »Natur der Dinge« besitzt, wird fragen: wie kommt die wunderbare Wirkung zustande, wer ist der Erfinder?

Der Gedanke, es möchten ihrer viele sein, die eine kurze Beantwortung dieser Frage wünschen, veranlaßte mich, den Inhalt meiner Vorträge, teilweise ergänzt, in vorliegender Schrift niederzulegen. Ich war mir dabei bewußt, daß hier die Aufgabe, den Gegenstand verständlich zu machen, ungleich schwieriger war: beim Vortrage konnte ich alles demonstrieren — ich konnte Wunderscheibe, Lebensrad, Projektionsmodell des Malteserkreuzes und Kinematograph selbst vorführen, während ich hier auf den toten Buchstaben und die flache Buchillustration angewiesen bin. Meinem Wunsche, wenigstens einiges Anschauungsmaterial beizugeben, kam nun der glückliche Umstand zu Hilfe, daß sich verschiedenes aus den Abbildungen selbst leicht herstellen läßt: der Leser braucht nur die Figuren der Tafel auszuschneiden und mit Schnur zu versehen bezw. anzuheften, dann hat er Wunderscheibe, Lebensrad und Malteserkreuz-Modell. Einen Taschenkinematograph stellt das Heft, so wie es ist, selbst dar. Außerdem ist ein kleines Stückchen Film beigefügt.