[Inhaltsverzeichnis.]

(Die beigefügten Zahlen bezeichnen die Seiten.)

Seite
Vorwort[III]
Wesen und Wirkungsweise des Kinematographen[1]
Der Kinematographen-Film[10]
Der Lichtbilder-Apparat[13]
Der Bewegungs-Mechanismus[18]
    Allgemeine Anordnung ([18]). — Ruckweise bewegte Zahntrommel (Malteserkreuz) ([20]). — Der Schläger ([23]). — Der Greifer ([26]). — Klemmzug oder Nockenapparat ([31]). — Auswahl der Systeme ([33]).
Die Türe[36]
Die Blende[39]
Das Kinematographen-Werk[48]
Allgemeine Anordnung ([48]). — Der Vorschub des Filmbandes ([50]). — Die Aufrollvorrichtung ([53]). — Filmspule und feuersichere Trommel ([56]). — Vorrichtungen zum Nachstellen des Filmbildes ([58]). — Die Schonung des Filmbandes im Mechanismus ([64]). — Selbsttätige Feuerschutzvorrichtungen ([66]). — Das Antriebswerk ([69]). — Ausführung des Kinematograph-Mechanismus und Auswahl ([71]). — Das Geräusch des Kinematograph-Mechanismus ([73]). — Verbindung des Werkes mit dem Projektionsapparat ([75]). — Das Kühlgefäß ([84]). — Wärmeschutz durch Gitter ([87]).
Die optische Ausrüstung[88]
Der Kondensor ([88]). — Das Objektiv ([89]). — Die Brennweite und ihre Bestimmung ([91]). — Objektiv, Distanz und Bildgröße ([96]). — Große Lichtbilder auf kurze Distanz ([99]). — Die Anpassung des Objektives an den Apparat ([101]). — Auswechselbare Objektive verschiedener Brennweiten ([105]). — Objektiv-Formeln ([106]). — Tabellen für Brennweite, Distanz und Bildgröße ([114]).
Die Lichteinrichtungen[122]
Das elektrische Bogenlicht ([122]). — Gleichstrom und Wechselstrom ([123]). — Spannung, Stromstärke und Widerstand ([123]). — Der Transformator ([126]). — Der Umformer ([129]). — Der Quecksilberdampf-Gleichrichter ([132]). — Lichtmaschinen ([135]). — Die Bogenlampe ([136]). — Der Widerstand ([141]). — Zuleitung und Sicherung ([142]). — Die Schalttafel ([143]). — Stromstärke und Helligkeit ([146]). — Die Kohlenstifte ([147]). — Handhabung der Bogenlampe ([148]). — Das Kalklicht ([152]). — Die Stahlflasche ([159]). — Das Druckreduzierventil ([159]). — Inhaltsmesser und Inhaltsbestimmung ([160]). — Der Kalklichtbrenner ([161]). — Die Kalkstifte ([161]). — Das Arbeiten mit Leuchtgas und komprimiertem Sauerstoff ([163]). — Anwendung von komprimiertem Wasserstoff ([164]). — Das Arbeiten mit dem Gasator ([164]). — Das Arbeiten mit dem Äthersaturator ([166]). — Fehlerhafte Erscheinungen beim Äthersaturator ([168]). — Die Darstellung von Azetylen-Kalklicht ([170]). — Retorte zur Selbstherstellung von Sauerstoff ([171]). — Das Waschgefäß ([172]). — Material zur Sauerstoffentwicklung ([173]). — Die Selbstbereitung von Sauerstoff ([175]). — Der Sauerstoff-Generator ([177]). — Herstellung und Verwendung von Braunsteinkuchen ([177]). — Sauerstoff-Gasometer mit Tauchglocke ([179]). — Wasserdruck-Gasometer ([182]). — Selbstbereitung von Wasserstoff ([186]). — Die Darstellung des Kalklichtes bei Anwendung von Gasometer oder Gassack ([189]).
Die Einstellung der Lichtquelle[193]
Ausrüstungsgegenstände u. Aufstellung des Apparates[195]
Das Stativ ([195]). — Die Projektionswand ([195]). — Der dunkle Raum ([200]). — Projektion bei Tageslicht ([201]). — Aufstellung des Apparates und Anordnung der Zuschauerplätze ([202]). — Die Vervollständigung der Ausrüstung ([204]).
Das Arbeiten mit dem Kinematograph[207]
Handhabung des Mechanismus ([207]). — Aufrollen und Umrollen des Filmbandes ([212]). — Verwendung endloser Films ([214]). — Das Flimmern und Mittel zur Behebung bezw. Minderung dieses Uebels ([216]). — Das Flickern ([219]). — Die Projektion stehender Lichtbilder ([220]). — Die Behandlung und Pflege der Films ([221]). — Das Verkleben und Ausbessern der Films ([224]). — Die Instandhaltung des Mechanismus ([229]).
Ueber die Feuersgefahr bei kinematographischen Vorführungen[233]
Vorführung und Programm[245]
Verbindung von Kinematograph und Sprechmaschine[255]
Fehlerhafte Erscheinungen beim Arbeiten mit dem Kinematograph[260]
Zerspringen der Kondensorlinsen ([260]). — Beschlagen der Linsen ([261]). — Schatten im Bildfeld ([261]). — Teilweise Unschärfe des Bildes ([262]). — Völlig verschwommene Bilder ([263]). — Flimmern des Bildes ([264]). — Flickern des Bildes ([265]). — Regnen und Ziehen des Bildes ([265]). — Falsche Einstellung der Blende ([265]). — Vibrieren und Tanzen des Bildes ([266]). — Springen des Bildes ([268]). — Ueberhastete oder zu langsame Bewegungen im Lichtbilde ([268]). — Rückwärts laufende oder schleifende Räder ([269]). — Fehlerhafte Transportierung des Filmbandes ([269]). — Schieflaufen des Filmbandes auf der Transporttrommel ([269]). — Schlechtes Funktionieren der Aufrollvorrichtung ([270]). — Zerreißen des Filmbandes oder Einreißen der Perforation ([270]). — Einrisse an der Perforation ([271]). — Kratzen auf dem Film ([271]). — Ansammeln von Staub auf dem Filmband ([273]). — Abspringen der Schicht ([273]). — Spröde- und Brüchigwerden der Films ([273]). — Fehlerhafte Erscheinungen bei endlosen Films ([273]). — Entzündung des Filmbandes ([274]).
Die Herstellung kinematographischer Aufnahmen[275]
Der Aufnahme-Apparat ([275]). — Das Stativ ([284]). — Aufnahme-Film, Perforiermaschine und Meßvorrichtung ([285]). — Die Handhabung des Aufnahme-Apparates ([288]). — Die Aufnahme ([294]). — Aufnahme-Vorrichtungen für besondere Zwecke ([299]). — Hilfsmittel zur Entwicklung der Films ([302]). — Der Entwickler ([306]). — Das Entwickeln der Films ([308]). — Fertigmachen des Negativs ([309]). — Fehlerhafte Erscheinungen ([311]). — Der Kopier-Apparat und das Kopieren der Films ([312]). — Fertigmachen der Positivfilms ([315]).

[Wesen und Wirkungsweise des Kinematographen.]

Wie kommen die lebenden Bilder zustande? — Es wird dazu eine große, ununterbrochene Reihe von Momentaufnahmen hintereinander gemacht; der photographische Apparat schießt sozusagen wie ein Schnellfeuergeschütz los, ohne eine Pause zu machen. Die dadurch gewonnenen Bilder werden dann ebenso schnell dem Auge vorgeführt und geben ihm die Anschauung des »lebenden« Bildes, das alle Bewegungen der Szene getreulich wiedergibt. Zur Vorführung eignet sich besonders die Projektion auf einen großen Schirm; denn hier können viele Personen auf einmal das stark vergrößerte Lichtbild betrachten.

Wenn man sich nun den Apparat ansieht, welcher die Aufnahmen macht, und den Vorgang des Photographierens verfolgt, so wird man wahrnehmen, daß doch zwischen den einzelnen Momentaufnahmen immer eine kleine Pause liegt. Die Aufnahmen werden nämlich wie beim Kodak hintereinander auf einen lichtempfindlichen Film gemacht, der hier sehr lang und schmal ist. Dieses Filmband befindet sich auf einer Rolle, bewegt sich hinter dem Objektiv her und wird dann auf eine zweite Rolle aufgewickelt. Zu jeder Aufnahme wird die Bewegung des Filmstreifens unterbrochen; er bleibt einen Augenblick (nur einen Bruchteil einer Sekunde) stehen, wird rasch belichtet und dann stets um ein solches Stückchen weitergezogen, daß sich ein Bild genau an das andere reiht. So bekommen wir auf dem Filmbande viele Hunderte, ja Tausende von kleinen Bildern.