290 Seiten. Mit 130 Abbildungen. Preis 5 M, geb. 6 M.

Inhalt: Das optische System des Projectionsapparats. Der Condensor. Das Objectiv. Der Bildhalter. Stativ. Die Wand. Der dunkle Raum. Die Centrirung des Lichtpunktes. Laternen mit Petroleum-Beleuchtung oder Sciopticon. Regulirung der Petroleumlampen. Doppel-Sciopticon. Das Kalklicht. Bereitung von Sauerstoffgas. Die Gassäcke und Verbindungsschläuche. Sauerstoff-Generator und Gasometer. Herstellung von Wasserstoffgas. Der Kalk-Cylinder. Die Kalklicht-Brenner. Sicherheits-Vorrichtungen gegen Explosionsgefahr. Das Projiciren mit Kalklicht. Gasdruck und Gasentweichung. Kalklicht mit Sauerstoff und Alcohol oder Sauerstoff mit Gasolin. Dissolver für Doppel-Apparate mit Kalklicht. Dreifache Laterne. Dissolver für drei Laternen. Vorrichtungen zum Projiciren undurchsichtiger Gegenstände. Projectionsbilder. Zeichnungen auf Glas. Statuen auf mattem Glas. Astronomische Tafeln. Glasphotogramme für Projectionen. Woodburydruck. Das Malen von Glasbildern. Farbige Glasscheiben. Darstellung von Schneefall. Darstellung des Blitzes. Der Vorhang. Bewegliche Bilder. Das Kaleidoscop. Das Pandiscop. Bewegliche Schiffsbilder. Farbiger Springbrunnen. Versuche mit Complementärfarben. Das Chromodrom. Darstellung der Lichtbrechung. Darstellung des Regenbogens. Experimente mannigfacher Art. Farbendünner Schichten. Seifenschichten. Polarisation. Doppelbrechung durch Licht oder Wärme. Erscheinungen in schwingenden Glasstreifen. Fluorescenz-Erscheinungen. Die Capillarität. Cohäsionsfiguren. Magnetische Erscheinungen. Darstellung von Schallwellen. Der electrische Stern. Darstellung von Spectral-Erscheinungen. Nachahmung der Spiralnebel. Chemische und andere Versuche. Projection von Stereoscopbildern. Geistererscheinungen. Das Projections-Microscop. Der begleitende Vortrag. Die Laterne im Dienste des Theaters.

»Wie der Titel bereits kundgiebt, umfasst das vorliegende, sehr elegant ausgestattete, reich und vorzüglich illustrirte Buch die verschiedensten Zweige der heute zu so eminenter Bedeutung gediehenen Projectionskunst und ist auf diesem Gebiete eine ganz aussergewöhnliche Erscheinung. Wir finden hierin einen so reichhaltigen Schatz gemeinnütziger Kenntnisse, bei gründlichem Eingehen auf die häufig so wichtigen Einzelheiten zusammengetragen, dass wir ob der hierzu erforderlichen gründlichen Fachstudien des Verfassers staunen müssen und demselben für seine Bemühung um die »Belehrung des grossen Publikums« besten Dank sagen. Er versteht es, die mannigfachsten Experimente in frischer Natürlichkeit vorzuführen und verbindet damit eine Anleitung zum begleitenden Vortrag. Wir empfehlen diese eigenartige Lectüre allen Interessenten bestens.«

Magazin für Lehr- und Lernmittel.

»Für alle, die mit der Projectionskunst irgendwie zu thun haben, sei es nun, dass sie in befreundeten Privatkreisen, sei es, dass sie vor einem grösseren Publikum damit auftreten wollen, ist dieses Werk das geeignetste Hilfs- und Nachschlagebuch.«

Photogr. Wochenblatt.

»Als schätzbares Hilfsmittel für Vorträge unter Benutzung des Sciopticons empfehlen wir das Werk: Die Projectionskunst. Dasselbe enthält ausführliche Anleitung zur Herstellung- und Vorführung aller vorstehend aufgeführten und vieler anderen Apparate und erläutert ausserdem zahlreiche optische, chemische etc. Vorgänge in ebenso verständlicher, als belehrender Weise.«

Gewerbebl. aus Württemberg.


Die Verwendung

der

Projectionskunst im Anschauungs-Unterricht.

Experimental-Vortrag

aus einigen Capiteln der Physik.

Von

Dr. Wilh. Thörner.