Ruhm, Unsterblichkeit. Nein, nein, nein! Ich halte mir die Ohren zu, Satan.
Satan, Satan, bist du ein Quacksalber? Hast du in deinem Feuersack nur Medizinflaschen? Um mich zu vergessen oder zu erweitern, gab Gott uns Haschisch und Opium.
Satan, Satan, bist du ein Theaterfriseur? Hast du in deinem Feuersack Perücken und Schminkstifte? Willst du meinem Inwendigen und Äußeren eine schneidig geringschätzige Treumannmaske anmalen und mit ein paar höllischen Kohlenstrichen ein brutal fernes Lächeln mir um die Lippen ziehen, oder mit fachmännischem Zu- und Wegspringen mir einen melancholisch hinreißenden Lockenkopf von säkularer Gültigkeit anordnen?
Ich will, ich will keine Metamorphose.
Ich will meine Wahrheit kennen. Mein innerlichstes Licht oben haben.
Wenn ich um einen Charakter flehte, so meinte ich nichts als die Kraft, durch den Urwald des Selbst durchzukönnen nach einer erkannten, mit den Schlüssen des Zuendedenkens und den Blitzen des Nach-allen-Seiten-hin-Fühlens übereinstimmenden Richtung.
Satan:
Es ehrt dich, Mensch, daß du es verschmähst, von mir ein neues Leben anzunehmen! Es hätten sich Naturen, die du für stärker hältst, durch weit geringeren Bauernsang erwischen lassen.
Wisse es, so oft du auch dumpf, weinerlich und unfähig zu leben bist, deine Seele, Mensch, deine Seele ist stark. Sie sollen nur höhnen, Ästhet! Dich hat der Teufel, verwirrt Ehrlicher, durch kein Raffinement gefangen.
Erkenne nun, was ich für die besten Temperamente bewahre, und wähle!