Wie deute ich mir,

Wie verstünd ich’s,

Daß Du den feurigen Talar des Richters unverbrannt durch die gleichgültigen Räume trägst,

Daß Dein Wort Dir gelingt, Dein Schlaf Dir gelingt, Du Schläfer an Dir vorbei, Du nicht Erwachter!?

Wie soll ich Dein Gebrechen nennen, Schläfer?

Ich will Dein Gebrechen Selbstgerechtigkeit nennen, Schläfer!

Denn wer zu Gericht sitzt,

Über die Sünder,

Sitzt hinterm Kreuz, ist im Recht, braucht seiner Schuld nicht zu gedenken, darf sein Wesen vergessen,

Und der Henker erspart die Pflicht, sich selbst den Kopf abzuhaun.