Sie verachten das Wort, sie ziehn die Niederlage dem Sieg vor, sie ergeben sich, sie lassen sich gefangen nehmen . . .

Denn furchtbar ist der Demütige, furchtbarer der Reine, der sich erkennt, und ein Tamerlan, wer sich aufgibt!

Ich tadle Deine Philosophie, mein Bruder, weil sie die Philosophie der Gerichtshöfe ist.

Sie ist dialektisch, forensisch, sie betet das Wort an und die Unterscheidung der Worte.

Aber die Worte sind

Bedingter noch als die Dinge.

Die Dinge verstellen den Geist, die Worte verstellen die Dinge, und der Geist der Worte

Ist wundersam und angenehm zu fassen in seinen Gefügen und Reimen, aber eitel und trostlos für die Leidenden.

Sprich, o sprich mir nicht von all dem Frevel, der Dir widerfährt und Dich vereinsamt.

Glaube mir, die Unvollkommenheit, die uns trennt, ist lange nicht so groß, wie die Unvollkommenheit, die uns vereint.