Alles tanzte vor meinen Augen! Auf und nieder tauchten die Höllensträflinge. Ich nahm alle Kräfte zusammen, meinen Blick zu sammeln. Mir war, als müßte mein Kopf sogleich in Flammen aufgehen. In den Gelenken der Hand, die den Ball hielt, spielte ein süßlich giftiges Gefühl. Immer furchtbarer wurde der Rhythmus des Auf- und Niedertauchens. Da! — Eine Gestalt löste sich aus den andern, wurde deutlicher, die Grimasse fletschte mir eindringlich entgegen, ein ewig verschlossener Mund schien mir zurufen zu wollen: „Ich! Ich!“ Es war der Offizier in Phantasieuniform.

Ich sah ihn, — ich sah ihn! — Die Pferdezähne meines Vaters waren entblößt, seine Schnurrbartspitzen starrten, an seinen Epauletten blitzten die Messingknöpfe.

Ich beugte mich weit über das Brett und warf, einen kurzen Schrei ausstoßend, den Ball, — der aber ganz nah von mir in irgend eine sinnlose Ecke fuhr.

Jetzt lachte der Knabe im Hintergrund laut und höhnisch auf.

Der Vater trat dicht an mich und zischte mir ins Ohr:

„Rindvieh! Du blamierst mich! Jetzt wirf und triff, sonst — — — — —!“

Ich fühlte einen neuen Ball in der Hand.

Dort! Auf und nieder raste der Legionsoffizier. Von Mal zu Mal immer klarer offenbarte er sich. Wo stand mein Vater? Nicht neben mir!

Dort stand er! Dort...!