4. Subjectiv-, Prädikat- und Beifügesätze.

78. Die Sklaven.

Daß es noch immer Sklaven gibt, ist eine beklagenswerthe Thatsache. Auch der Neger ist, was wir sind. Er gehört zu den Menschen, den Ebenbildern Gottes.

Furchtbar schrecklich ist das Loos, das den armen Sklaven beschieden ist. Was des Menschen höchstes Glück ausmacht, ist ihnen für das ganze Leben genommen. Die Freiheit, die goldene, kennen sie nicht. Unter einer Arbeitslast, die oft ihre Kräfte übersteigt, müssen sie ihre Tage verbringen. Die Pflicht, derzufolge sie sich dem Willen ihres Herrn bedingungslos zu unterwerfen haben, wird ihnen meist mit der Knute gelehrt.

Die allerscheußlichsten Scenen, die ein Menschenauge nur sehen kann, bietet ein Sklavenmarkt. Da stehen die armen Schwarzen, mit teuflischer List eingefangen, gleich Opferthieren. Was in ihrem Innern vorgeht, prägt sich in ihren Mienen aus. Ihren Ohren kann nicht entgehen, wie um sie gefeilscht wird.

Ihre allergrößte Besorgniß ist, daß sie von ihren Angehörigen getrennt werden könnten. Auch das Herz, das der Allvater in die Negermutter gelegt, umfängt ja ihr Kind mit zärtlicher Liebe. Auch das Negerkind, obgleich in der Wildniß aufgewachsen, erkennt seine Eltern als die besten Freunde.

Dank sei denjenigen Staaten, welche innerhalb ihrer Grenzen das Unwesen der Sklaverei abgeschafft haben. Ob dies noch in diesem Jahrhunderte allenthalben geschehen wird, ist sehr die Frage. O laßt doch die armen Sklaven wieder werden, was sie einst waren! Erhebt sie wieder zu freien Menschen, die gleiche Rechte mit uns allen haben.

IV. Ergänzungssätze.

1. Vollständige Ergänzungssätze.

79. Saat und Ernte.