[4] Anmerkung: Diese Reise nach Paris gab der Welt die große Sinfonie in D. die deshalb und ihres raschen Feuers wegen, die französische heißt.
[5] Vorzüglich der verehrte Herr Duscheck, Kucharz, Praupner, Johann Kozeluch, (nicht Leopold der in Wien lebt,) die beyden Loschek, Maschek, Caj. Vogel, Wenzel, Weber, Rösler, Witassek, Tomaschek u. a. m.
[6] Der Verfasser las den Brief im Original, und fand ihn sehr gut geschrieben.
[7] Er unternahm sie im Frühjahr des Jahrs 1789.
[8] Mozart bearbeitete für ihn Händels Acis und Galathea, Messias, Cecilia, und das Fest des Alexanders in den Jahren 1788, 89, 90.
[9] Der Verfasser erzählt die Begebenheit, wie er sie oftmals aus dem Munde der Wittwe gehört hatte, und überläßt es jedem Leser Betrachtungen darüber anzustellen. Er sah eines der Billette, die der unbekannte Besteller an Mozart schrieb. Man kann daraus nichts Besonders abnehmen. Es ist sehr kurz, Mozart wird darinn ersucht das Requiem zu senden, und eine Summe zu bestimmen, um welche er jährlich eine gewisse Anzahl Quartetten machen könnte. Warum hat der unbekannte Verehrer der Talente Mozarts, (so nannte er sich,) für gut gefunden verborgen zu bleiben? Was ist mit dem Requiem geschehen? Man erfuhr nie, daß es damals irgendwo aufgeführt worden sey. Mozarts Freunden würde es ein großes Vergnügen machen, einigen Aufschluß über die Sache zu erhalten. Denn man kann keine gegründete Ursache denken, die eine solche geheimnißvolle Verborgenheit nothwendig machte.
[10] Dieser als Künstler und Mensch gleich verehrungswürdige Mann ist im Jahr 1798 im Dezember gestorben.
III.
Mozart als Künstler und Mensch.
Die Körperbildung dieses außerordentlichen Menschen hatte nichts Auszeichnendes; er war klein, sein Angesicht angenehm, aber, wenn man das große, feurige Auge ausnimmt, kündigte es die Größe seines Genies auf den ersten Anblick nicht an.
Der Blick schien unstet und zerstreut, außer wenn er bey dem Klavier saß; da änderte sich sein ganzes Antlitz! Ernst und versammelt ruhte dann sein Auge; auf jeder Muskelbewegung drückte sich die Empfindung aus, welche er durch sein Spiel vortrug und in dem Zuhörer so mächtig wieder zu erwecken vermochte.