| für | 1847 | Juni | 7177.2 |
| " | " | Juli | 7169.1 |
| " | " | August | 7180.7 |
| " | " | September | 7174.4 |
| " | " | October | 7167.5 |
| " | " | November | 7136.5 |
| " | " | December | 7150.3 |
| für | 1848 | Januar | 7150.3 |
| " | " | Februar | 7150.0 |
| " | " | März | 7147.4 |
| " | " | April | 7155.6 |
| " | " | Mai | 7180.2 |
| " | " | Juni | 7160.0 |
| " | " | Juli | 7171.7 |
| " | " | August | 7174.0 |
| " | " | September | 7174.0 |
| " | " | October | 7174.9 |
| " | " | November | 7180.3 |
| " | " | December | 7159.2 |
Als Mittel für 1847 ergab sich 716.51 M. M., für 1848: 716.44 M. M. Als höchster Stand für beide Jahre wurde gefunden 723.9 M. M., als niedrigster 708.5 M. M.
Windrichtung. Ich habe nur wenige Notizen in dieser Beziehung erhalten können, was Santjago und überhaupt den inneren Theil des Landes betrifft.
In Betreff der Winde und der Luftströmungen in der Cordillera habe ich bereits oben gesagt, daß sie als vollkommen lokal angenommen werden müssen. Es ist wahrscheinlich, daß auch in Santjago solche Luftströmungen auftreten, bedingt durch die ganze Masse des benachbarten Gebirges, und natürlich dort in größerem Maßstabe.
Die regelmäßigen Winde, welche an der Küste herrschen, haben ohne Zweifel einen ähnlichen Grund und werden hervorgerufen durch wechselweise Abkühlung des Landes und der See. In Valparaiso, so wie von einem großen Theile der ganzen Westküste beginnt meist der Wind des Morgens zwischen 9 oder 10 Uhr von Südwest oder Süd-Südwest zu wehen. Er dreht sich des Nachmittags gegen 3 bis 4 Uhr und kömmt dann von Nordwest oder Nordost. Meistens fand ich, daß diese letzteren Winde heftiger sind als die von Süd kommenden, welche des Morgens auftreten und man kann bisweilen, besonders auf den Höhen von Valparaiso nur mit Mühe in entgegengesetzter Richtung fortschreiten. Gegen den Abend legt sich der Wind, und fast immer sind die Nächte still und heiter. Nord und Nordost so wie Westwinde bringen in den Wintermonaten, Mai, Juni, Juli und August meist Regen, dies scheint wenigstens in Santjago der Fall zu sein.
Wolken und Regen sind während des Sommers im Flachlande von Chile eine Seltenheit, d. h. für den mittleren Theil von Chile. Gegen Norden wird Regen überhaupt immer seltener, während es gegen Süden so z. B. in Valdivia, auch des Sommers regnet. Ausnahmsweise und als eine Seltenheit zu betrachten, kömmt aber auch in Valparaiso bisweilen im Sommer Regen vor. So fiel während meiner Anwesenheit daselbst am 4. December des Abends 6½ bis 9 Uhr ein heftiger Regen.
Uebrigens findet eben daselbst auch im Sommer des Morgens Nebelbildung statt, welche aber bald verschwindet und einem heiteren wolkenfreien, tiefblauen Himmel Platz macht.
Ich habe in Valparaiso vom 18. bis 31. August 1849 7 heitere, 4 bewölkte und 3 Regentage verzeichnet. Im September 18 heitere Tage, 9 mehr oder weniger bewölkte und drei Regentage.
Beobachtungen von Santjago vom Jahre 1849 ergeben Folgendes: März 24 heitere Tage und 7 bewölkte, aber kein Regen.
Mai 15 heitere Tage, 10 bewölkte, 6 Regentage; während aller Regentage, mit Ausnahme eines einzigen, Nordwind.