Unter munterem Abschiedswinken setzte sich dann der Zug in Bewegung. Ob wohl einem oder dem anderen der zurückbeförderten Passagiere die Lust zu einer abermaligen Seereise nach England bei Kriegszeiten vergangen ist?

Nach Abfertigung des Eisenbahnzuges schlug auch für uns die Abschiedsstunde. Schnell wurden wiederum die Leinen gelöst, die uns für zwei so schöne erinnerungsreiche Tage an die flandrische Küste gefesselt hatten.

Noch im Vorüberfahren winkte ich den auf ihren Dampfern zur Abwickelung aller weiteren Geschäfte zurückgebliebenen holländischen Kapitänen zu.

Als ich den letzten hierbei mit dem Sprachrohr anrief: „Na, Herr Kapitän, auf Wiedersehen!” schallte es zurück: „Sehr gerne! aber hoffentlich nicht wieder so!”

Dann ging es weiter — westwärts.


[An Englands Küsten]

Schnell trug unser Boot uns weiter und weiter nach Westen. Rasch entschwanden unseren Blicken die winkenden Kameraden auf der äußersten Molenspitze, dann die Mole selbst, und auch der uns lange noch sichtbare Leuchtturm wurde bald darauf in der einsetzenden Abenddämmerung unseren Blicken entzogen. Ein letzter Abschiedsblick galt ihm als dem allerletzten sichtbaren Wahrzeichen des von uns eroberten Landes. Bald sollten wir nur noch feindliche Küsten um uns haben.

Vorbei ging es zunächst an dem französischen Hafenplatz Boulogne.