Giebt’s ein Glück?
Gab’s ein Glück?
Ich bezweifl’ es sehr!
Giebt es ohne Sturm und Angst
Irgendwo ein Meer? —

Der Himmel ist hell,
Das Feld es ist weiß,
Es leuchten so kalt in der Ferne
Unzählige silberne Sterne.

Die Nacht ist lang
Der Traum ist bang
Viel Geister, sie fehlen hienieden,
Geb’ Gott den Fehlenden Frieden!

Es eilt der Fluß
Die Wiese entlang,
Ein Vöglein hüpft
Dabei und sang,
Doch da der Fluß
Kein Ende nahm
Das Vöglein müd’
Zurücke kam,
Und sang nicht mehr
Und grämt sich sehr,
Weil’s, ach, so schwer —
Ach, gar so schwer,
Und freut sich nie:
Weil alle Müh
Ihm nicht gedieh —
Ihm nicht gedieh.

Im Traum sah ich die Mutter heut,
O golden süßer Traum! —
Ich sah sie so schön und wunderbar,
Wie oft im Leben kaum.