Thüre auf, Thüre zu,
Niemals Rast, niemals Ruh’,
Schöne Damen, liebe Herr’n
Kaufet freundlich, kaufet gern,
Brauch’s auf Brot, und brauch’s auf Bier,
Und das gönnt ihr sicher mir.
Thüre auf, Thüre zu,
Niemals Rast, niemals Ruh,
In der Kälte, in der Glut,
Keiner meiner Füße ruht,
Such’ am Heerde einen Platz,
Finde keinen, keinen Schatz.
Schöne Damen, liebe Herr’n
Kaufet freundlich, kaufet gern,
Komm aus fernem Lande her
Und dem Fremdling wird’s so schwer:
Thüre auf, Thüre zu
Niemals Rast, niemals Ruh’.
[Der Goldfischer.]
Am Rande des Meeres
Am Rande der Fluth,
Da weilet der Knabe,
Gar freundlich und gut;
Er stahl seinem Vater
Die Goldfischlein sein
Und wirfet sie wieder
Ins Meer hinein.
Der Vater, er jaget
Dem Ufer entlang,
Da wird, ach, dem Knaben
So ängstlich und bang;
Er fürchtet den Vater,
Es sinkt ihm der Muth,
Fast möchte er lieber
Hinab in die Flut.
Da färbt sich das Wasser,
Wird schwarz und wird grün
Und weiße Gespenster
Darüber hinziehn;