Ein purpurnes Röslein auf grüner Au,
Ein güldenes Sternlein am himmlischen Blau,
Ein singendes Vöglein auf schwankendem Ast,
Sag’ an, was Du Schönres zu zeigen hast?
Gar schön ist das Röslein auf grüner Au,
Gar prächtig das Sternlein am himmlischen Blau,
Gar frei ist das Vöglein auf schwankendem Ast,
Und Freiheit und Schönheit zusammen wohl paßt!
Ist die Weihe denn gewichen
Sind die Blumen all’ verblüht?
Ist der duft’ge Schmelz gestrichen?
Ach, ein dichter Nebel zieht!
Und in diesen eingehüllet
Lichtlos scheint der Horizont —
Keine Sehnsucht wird gestillet,
Keine Blüthe, die sich sonnt!
Hab’ ich Dich bisher geleitet,
Wanke nicht an meiner Hand,
Sieh’, der Teppich ist gebreitet,
Und es grüßt das Uferland.
Und es lächeln alle Sterne,
Und die schön’re Sonne winkt, —
In der Nähe, in der Ferne
Dich der Allmacht Arm umschlingt. — —