[124] Le opere di Galileo Galilei, Florenz 1842–1856. Sie rührt von Alberi her.
[125] Favaro, Le Opere di Galileo Galilei. Edizione nazionale sotto gli auspicie di Sua Maestà il Re d'Italia. Firenze 1890 u. f.
E. Wiedemann nennt diese Nationalausgabe mit Recht »eins der schönsten Denkmäler, das je Nationen einem ihrer großen Gelehrten gesetzt haben«.
[126] Die Briefe an und von Kepler erschienen 1672 unter dem Titel Epistolae Joannis Kepleri et Math. Berneggeri mutuae. Sie sind im 1. Bande der von Ch. Frisch besorgten großen Ausgabe der Keplerschen Werke zum Teil abgedruckt.
[127] Näheres über Bernegger und sein Verhältnis zu Galilei hat Eilhard Wiedemann in den Berichten der physik. mediz. Sozietät in Erlangen (Bd. 36, 1904) unter dem Titel, »Studien zur Geschichte Galileis« bekannt gegeben.
[128] Die erste naturwissenschaftliche Gesellschaft rief Porta 1560 in Neapel ins Leben. Sie hieß Academia secretorum naturae und bestand nur kurze Zeit. Im Jahre 1603 wurde die Accademia dei Lyncei (Akademie der Lüchse) in Rom gegründet. Sie hatte neben der Förderung der Naturwissenschaften künstlerische und literarische Ziele im Auge. Noch mehr galt dies von der Accademia della Crusca.
[129] Eins ihrer Mitglieder (Antonio Oliva) fiel in Rom der Inquisition in die Hände. Um der Tortur zu entgehen, nahm er sich durch einen Sturz aus dem Fenster seines Gefängnisses das Leben.
[130] In den Saggi di naturali esperienze fatte nell' Accademia del Cimento, Florenz, 1667. Im Jahre 1731 wurden die »Saggi« in lateinischer Übersetzung von Musschenbroek herausgegeben: Tentamina experimentorum naturalium captorum in Accademia del Cimento.
[131] Musschenbroek, Tentamina experimentorum captorum in Accademia del Cimento. MDCCLVI. Tab. IX. Fig. 3.
[132] Abbildung aus Musschenbroeks Bericht über die Versuche der Accademia del Cimento.