[89] Mach, Prinzipien der Wärmelehre. 1896. S. 162.

[90] Siehe S. [41].

[91] Durch W. Cullen (1710-1790) Professor der Chemie in Glasgow. Cullen veröffentlichte seine grundlegenden Versuche über die Verdunstungskälte (1755) in den Berichten der Edinburger Gesellschaft (Bd. II) unter dem Titel: On the cold produced by evaporating fluids and of some other means of producing cold. Siehe auch E. Mach, Die Prinzipien der Wärmelehre, historisch-kritisch dargestellt, 1896. S. 177.

[92] J. C. Fischer, Geschichte der Physik (1801-1808) V, 4.

[93] Mariotte, Essai du chaud et du froid, 1679.

[94] M. A. Pictet (1752-1825) war Professor und Präsident der Akademie der Wissenschaften in Genf.

[95] Pictet, Essai sur le feu. Génève 1790. S. 83.

[96] Hierauf wurde von Black hingewiesen. Siehe auch E. Mach, »Einfache Versuche über strahlende Wärme« (Zeitschr. für den phys. und chem. Unterricht VII, 3).

[97] Die Abhandlungen von Lavoisier und Laplace über die Wärme wurden in den Mémoires de l'Académie veröffentlicht und im 2. Bande der gesammelten Werke Lavoisiers wieder abgedruckt. Die wichtigsten Ergebnisse sind im 40. Bande der Ostwaldschen Sammlung enthalten. Zwei Abhandlungen über die Wärme von A. L. Lavoisier und P. S. de Laplace herausgegeben von J. Rosenthal. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1892.

[98] Zur Erläuterung diene folgendes Beispiel: Um 1 kg Eis von 0° in 1 kg Wasser von 0° zu verwandeln, sind 80 Wärmeeinheiten erforderlich. Die Substanz, deren spezifische Wärme bestimmt werden soll, wiege 2 kg und sei auf 10° erhitzt, die Menge des Schmelzwassers betrage 1/10 kg. Daraus folgt, daß die 2 kg, als sie von 10° auf 0° abgekühlt wurden, um sie von 0° auf 10° zu erhitzen. Um demnach 1 kg von 0° auf 10° zu erwärmen, würden 4 Wärmeeinheiten, ((1/10)·80)/2, um es von 0° auf 1° zu erwärmen, würden dagegen nur 0,4 Wärmeeinheiten, ((1/10)·80)/(2·10), erforderlich sein.