[551] Dieses größte Dreieck, das gemessen wurde, besaß die Winkelpunkte Brocken, Inselsberg, Hohenhagen. Die Entfernungen dieser Punkte betragen 106702 m, 84957 m und 69195 m. Die Winkelsumme belief sich auf 180° 0' 14,85''. Der sphärische Exzeß betrug also 14,85''.

Näheres über die trigonometrische Vermessung des Königreichs Hannover enthält die Schrift »C. F. Gauß, Untersuchungen über Gegenstände der höheren Geodäsie.« Sie wurde als 177. Band von Ostwalds Klassikern neu herausgegeben von S. Frischauf (Leipzig, W. Engelmann, 1910). Nicht die Resultate jener Messung, sondern der Allgemeinwert des von Gauß dabei befolgten Weges rechtfertigt die Neuausgabe jener Abhandlung.

[552] Es ist nämlich α + γ = 90° = β + δ. Folglich ist α + β + γ + δ = 2 R.

[553] Sartorius von Waltershausen, Gauß zum Gedächtnis. Leipzig 1856. S. 78.

[554] Die wichtigsten Abhandlungen von Gauß sind in folgenden Nummern von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften bei W. Engelmann in Leipzig erschienen: 2, 5, 14, 19, 53, 55, 122, 135, 177.

[555] Kummer.

[556] Das graphische Verfahren zur übersichtlichen Darstellung tellurischer Erscheinungen hat zuerst Halley angewandt, als er die Orte gleicher Deklination verband.

[557] Die betreffende Arbeit Humboldts erschien in den Mémoires de la Société d'Arcueil unter dem Titel: Des lignes isothermes et de la distribution de la chaleur sur le globe 1817. III. 462 u. f. Siehe auch die Abhandlung vom Juli 1827 in den Berichten der Berliner Akademie der Wissenschaften.

[558] 1683-1811.

[559] Peschel, Geschichte der Erdkunde 1865. S. 654.