[409] Siehe Bd. IV. S. 33.

[410] Johann Friedrich Christian Hessel wurde 1796 in Nürnberg geboren. Er wirkte als Professor der Mineralogie und Geologie in Marburg und starb 1872.

Hessels Untersuchung über die geometrischen Gesetze, nach welchen sich Kristalle bilden, erschien 1830 als Teil von Gehlers physikalischem Wörterbuch. Sie wurde vielleicht infolge dieser Art der Veröffentlichung zunächst wenig beachtet. Im Jahre 1897 wurde Hessels Arbeit als 88. u. 89. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben (Leipzig, Verlag von W. Engelmann). Die Herausgabe und Erläuterung besorgte E. Heß, ein Schüler Hessels. Der genauere Titel lautet: Kristallometrie oder Kristallonomie und Kristallographie auf eigentümliche Weise und mit Zugrundelegung neuer, allgemeiner Lehren der reinen Gestaltkunde bearbeitet von J. F. C. Hessel.

[411] Von Hessel als »Gerengesetz« bezeichnet.

[412] Siehe Band III S. 340.

[413] A. Bravais (1811-1863) wirkte als Professor an der École Polytechnique zu Paris.

[414] A. Bravais, Abhandlung über die Systeme von regelmäßig auf einer Ebene oder im Raume verteilten Punkten. 1848 (Ostwalds Klassiker Nr. 90). Übersetzt und herausgegeben von C. und E. Blasius.

A. Bravais, Abhandlungen über symmetrische Polyeder. 1849 (Ostwalds Klassiker Nr. 17). Übersetzt und in Gemeinschaft mit P. Groth herausgegeben von C. und E. Blasius.

[415] Axel Gadolin wurde 1828 in Finnland geboren. Er gehörte der Petersburger Akademie an und starb im Jahre 1894.

[416] Abhandlung über die Herleitung aller kristallographischen Systeme mit ihren Unterabteilungen aus einem einzigen Prinzip von Axel Gadolin. 1867. Als 75. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften deutsch herausgegeben von P. Groth. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1896.