[482] Siehe S. 319 ds. Bds.
[483] Eine ausführliche Darstellung der Anwendungen, welche die Photographie gefunden hat, enthält das Werk »Angewandte Photographie in Wissenschaft und Technik« von K. W. Wolf-Czapek. Union, Deutsche Verlagsgesellschaft. Berlin 1912.
[484] Im Jahre 1891 durch G. Lippmann und durch Vogel: G. Lippmann hatte sich die Aufgabe gestellt, das Spektrum in seinen natürlichen Farben zu photographieren. Er löste das Problem mit den gebräuchlichen Mitteln, indem er sich einer körnerfreien lichtempfindlichen Schicht bediente und hinter dieser eine reflektierende Schicht aus Quecksilber anbrachte. Das entstehende farbige Bild läßt sich aus der Interferenz der in die Schicht eindringenden und der reflektierten Lichtwellen erklären.
H. G. Vogel stellte unter Verwendung gewisser Sensibilatoren, welche die Platte für gelbes und rotes Licht empfindlich machen, drei Aufnahmen durch ein gelbes, ein rotes und ein blaues Glas (Lichtfilter) her. Durch die Verbindung dieses Verfahrens mit dem photomechanischen Dreifarbendruck gelang ihm gleichfalls die, wenn zunächst auch sehr umständliche und unvollkommene, Lösung des Problems.
[485] Die neuesten Untersuchungen auf diesem Gebiete rühren von Lüppo-Cramer her. Siehe sein Buch »Das latente Bild«. Als 78. Heft der Enzyklopädie der Wissenschaften erschienen bei W. Knapp. Halle a. d. S. 1911.
[486] Eine gemeinverständliche Entwicklungsgeschichte der wichtigsten Begriffe der physikalischen Chemie enthält W. Ostwalds Buch »Der Werdegang einer Wissenschaft.« Leipzig, Akademische Verlagsgesellschaft 1908.
[487] Hermann Kopp wurde 1817 in Hanau geboren. Er wirkte in Gießen und später in Heidelberg. Kopp hat sich nicht nur durch seine physikalisch-chemischen Untersuchungen, sondern auch durch seine Arbeiten über die Geschichte der Chemie das größte Verdienst erworben.
[488] Neben ihm sind auch F. Neumann und Regnault zu nennen.
[489] 1855-1859.
[490] Bunsen und Roscoe, Photochemische Untersuchungen. Als 34. und 38. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von W. Ostwald. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1892.