[617] Siehe Bd. II dieses Werkes, S. 311 u. f.
[618] E. O. von Lippmann, Einige Worte zum Andenken Achards. Vorgetragen in der Generalversammlung des Vereins der deutschen Zuckerindustriellen. Berlin 1904. Veröffentlicht in der Zeitschrift »Die deutsche Zuckerindustrie.«
Die erste Zuckerkampagne begann Achard danach im Jahre 1802. Von französischer Seite wurden Achard 200000 Taler angeboten, falls er bereit sei, seine Versuche als ergebnislos hinzustellen. Achard wies das Anerbieten zurück. Daß ihn nicht Eigennutz leitete, hatte er schon 1799 in seiner Schrift »Ausführliche Beschreibung der Kultur der Zuckerrübe« erklärt. Es heißt darin, aus heißer Liebe für das Vaterland sei er bestrebt, einen neuen Zweig europäischer Industrie zu schaffen.
[619] Siehe Seite 379 ds. Bds.
[620] Eingehender werden diese Fragen erörtert in dem Werke von P. Volkmann »Erkenntnistheoretische Grundzüge der Naturwissenschaften«. Leipzig, B. G. Teubner, 1910.
[621] Die Grundlagen, an die Fechner anknüpfte, wurden schon um 1825 von Ernst Heinrich Weber geschaffen, den man daher auch wohl als den Begründer der Psychophysik bezeichnet hat.
[622] Näheres s. S. 233 dieses Bandes.
[623] Siehe das Vorwort zur deutschen Ausgabe, die von J. Schiel herrührt und zuerst 1849 erschien.
[624] Sehr treffend hat dies Verhältnis ein W. Siemens gekennzeichnet, als er sagte: Dadurch erhält die Wissenschaft erst ihre höhere Weihe, daß sie nicht ihrer selbst wegen besteht, zur Befriedigung des Wissensdranges der beschränkten Zahl ihrer Bekenner, sondern daß es ihre Aufgabe ist, den Schatz des Wissens und Könnens des ganzen Menschengeschlechts zu erhöhen und dasselbe damit einer höheren Kulturstufe zuzuführen. W. Siemens, Wissenschaftliches und technisches Arbeiten. Berlin 1889.
[625] Siehe Seite 164 ds. III. Bds.