[640] Siehe Bd. III, S. 12.

[641] Er wandte zuerst Uran-Kaliumsulfat an.

[642] Compt. rend. 1897, Bd. 124, S. 803.

[643] Compt. rend. 1908, Bd. 127, S. 175.

[644] Das Helium wurde zuerst spektroskopisch auf der Sonne beobachtet und erst später auf der Erde als Bestandteil des Uranpecherzes und einiger Mineralwässer entdeckt. Ganz neuerdings ist die Verflüssigung des Heliums gelungen. Sein Siedepunkt liegt bei 4,5° (-269,5), also dem absoluten Nullpunkt sehr nahe. Versuche mit flüssigem Helium ergaben, daß der elektrische Widerstand der Metalle bei dieser Temperatur nahezu verschwindet. Über die betreffenden von K. Onnes herrührenden Untersuchungen wurde in den Mitteilungen des physikalischen Laboratoriums der Universität Leyden berichtet. Siehe auch Naturwissenschaftliche Rundschau. Jahrgang 1912, S. 249.

[645] Physikalische Zeitschrift, 1910, S. 676.

[646] Beobachtet man senkrecht zu den Kurven magnetischer Kraft, so erscheint jede Spektrallinie in drei Linien gespalten, beobachtet man parallel zu jenen Kurven, so erscheinen die Spektrallinien verdoppelt.

[647] Dementsprechend ist auch in dem Jahrbuch der Radioaktivität und Elektronik für beide Gebiete ein gemeinschaftliches Organ geschaffen.

[648] Der Gedanke, das Alter der radioaktiven Gesteine aus ihrem Gehalt an Helium zu berechnen, rührt von Rutherford her. Für archäische Gesteine Canadas ergab sich ein Alter von 600 Millionen Jahren. Der Berechnung liegt folgende Überlegung zu Grunde: Man kann ermitteln, wieviel α-Teilchen (das sind Heliumatome) in einer bestimmten Zeit von einer bestimmten Menge radioaktiver Substanz erzeugt werden. Vergleicht man den Gehalt eines Gesteins an Helium und an radioaktiver Substanz, so ergibt sich hieraus die Möglichkeit, auf den Zeitraum, den der Zerfall beanspruchte, Schlüsse, wenn auch sehr hypothetischer Art, zu ziehen.

[649] Das Metall einer 1828 von Berzelius entdeckten seltenen Erde, der Thorerde. Sie wird zur Bereitung von Glühkörpern verwendet.