Dem alten Bamberger gegenüber blieb mir nichts übrig, als ihm zwei Wechsel auszustellen, einen auf ihn für London, vier Wochen nach dem 24. März, den anderen auf drei Wochen nach Trier auf meine Mutter, um den ersten zu decken. Sie erklärt mir positivement, daß sie jeden von mir auf sie gezogenen Wechsel protestiert.

So habe ich also für den 21. April das Äußerste von dem wütend gewordenen alten Simon Bamberger zu gewärtigen.

Gleichzeitig ist meine Frau niedergekommen am 28. März. Die Entbindung war leicht, dagegen liegt sie jetzt sehr krank da, mehr aus bürgerlichen als physischen Gründen. Dabei habe ich verbalement[2] keinen Farthing[3] im Hause, um so mehr Rechnungen dagegen von dem kleinen commerce, Metzger, Bäcker und so fort.

Du wirst zugeben, daß diese Gesamtsauce passablement angenehm ist und daß ich bis an die Wirbelspitze meines Schädels im kleinbürgerlichen Dreck stecke. Und dabei hat man noch die Arbeiter exploitiert![4] Und strebt nach der Diktatur! Quelle horreur.[5]

Mais ce n’est pas tout.[6] Der Fabrikant, der mir in Brüssel Geld lieh von Trier aus, tritt mich und verlangt es zurück, weil seine Eisenhütte schlecht gehe. Tant pis pour lui.[7] Dem kann ich nicht gerecht werden.

Aber endlich, um der Sache eine tragikomische Spitze zu geben, kommt noch ein Mystère[8] hinzu, das ich Dir jetzt en très peu de mots[9] enthüllen werde. Doch eben werde ich gestört und muß zu meiner Frau zur Krankenleistung. Also das andere, worin Du auch eine Rolle spielst, das nächste Mal.

Dein K. M.

Apropos. Wie berechnen Kaufleute, Fabrikanten usw. den Teil ihres Einkommens, den sie selbst verzehren? Wird dieses Geld auch vom banker geholt oder wie wird es damit gehalten? Darüber erbitte ich Antwort.


[1] Mit der Zeit.