Da ist auch der Gemeinderat von Wesel.

Wenn ich nicht wär ein Eselein,

So möchte ich wohl Gemeinderat von Wesel sein“ –

In solchen witzigen Reimen bepißt die Kreuzzeitung jetzt der Reihe nach sämtliche konstitutionelle Koryphäen, und die Kerle lassen sich das ruhig gefallen. Es ist aber den Hunden recht, die die besten Artikel der Neuen Rheinischen Zeitung als „gemeine Schimpfereien“ verschrien, daß sie jetzt auf ihren eigenen feigen Buckel den Unterschied angefuchtelt bekommen. Sie werden sich zurücksehnen nach den hiergegen unendlich attischen Verhöhnungen der Neuen Rheinischen Zeitung.

Aus der Geschichte mit Fickler werde ich nicht recht klug. Warum lief Lupus auch gleich zu Fickler hin und ließ nicht erst den Liebknecht sondieren, puisque celui-ci n’aurait compromis que lui-même?[5] Es sieht aus, als habe man Fickler keilen wollen. Und dann, nachdem er dagewesen, war der Brief von Lupus zu sackgrob. Entweder war der Fickler überhaupt nicht der Mühe wert, oder – nachdem in der Unterhaltung selbst von Fickler und Goegg Ruge als eine Art Lumen schon hingestellt war, reichte es hin, daß man mit ihm abbrach, ohne gerade ganz grob mit ihm zu brechen. Es war ein gemeiner Streich von Fickler, c’est clair.[6] Indes mußte man nicht dergleichen von süddeutschen Biedermännern von vornherein als möglich voraussetzen? Und er hatte ja aus seinem Respekt vor Ruge kein Geheimnis gemacht. Die Zudringlichkeit des Ruge ist freilich namenlos. Aber gerade diese ewig neuen Variationen sind Beweis genug, daß keine auch nur im geringsten ziehen will, und daß das „comité allemand“,[7] an das Mazzini seine Römerbriefe schreibt, noch immer nur im Kopfe von Ruge existiert.

Sorge ja dafür, daß Weerth hierherkommt, und schreibe bald wieder.

Dein F. E.


[1] Roh, ungeschlacht.

[2] Wirklich, es war gar nicht möglich, es nicht zu verstehen.