Dein Brief ist eingetroffen. Über Techows Gelehrsamkeit morgen. Kinkels Bettelbrief nach New Orleans ist sehr reizend, leider habe ich ihn auch bloß französisch zu Gesicht bekommen. Herr Stechan muß auch jetzt in London sein, es ist sehr recht, daß Du den Kerl laufen läßt, wenn er sich nicht meldet, und wartest, was geschieht, ehe Du jemand seine Partei nehmen läßt. Unter den in Paris Freigelassenen, von denen die heutigen Blätter sprachen, wird sich wohl auch Herr Konrad Schramm befinden. Die Dummheit der deutschen Zeitungen, uns das alberne W[illich]sche Aktenstück in die Schuhe zu schieben, hat mich ebenfalls sehr geärgert. Es wird sich indes sehr bald herausstellen, daß wir mit dieser elenden Schmiere nichts zu tun haben. Par dieu, nous en avons assez sur les bras[1] mit den Aktenstücken anderer Leute, nach Stil und Gehalt. Inliegend Artikel Nr. 3 für New York, jedenfalls etwas weniger Schund als Nr. 2. Nr. 4. wird bald in Angriff genommen.
Du könntest mir von Zeit zu Zeit amerikanische Blätter sous bande[2] zuschicken, man sieht den Dreck stellenweise ganz gern einmal in natura. Ich werde Dir ad hoc[3] nächstens wieder ein Lot Stamps[4] schicken.
Adieu!
Dein F. E.
[1] Bei Gott, wir haben genug auf uns.
[2] Unter Kreuzband.
[3] Zu diesem Zweck.
[4] Anzahl Briefmarken.