[7] Hegelschen Dialektik.
[8] Daß es kein Mittel gibt.
[9] Ritter, Kavalier.
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27. November 1851.
Lieber Marx!
Meine paar Zeilen von vorgestern wirst Du erhalten haben. Wenn Weerth das Nötige nicht gleich auftreiben kann, so will ich sehen, daß ich übermorgen oder spätestens Montag die Sache ins reine bringe. Im Notfall wirst Du jedenfalls die Geschichte bis Dienstag hinhalten können.
Inliegend den Brief von Meister Pieper zurück. Der Heine scheint ihm sehr gelegen zu kommen, um die anstandsgemäßen vier Seiten voll zu machen. Ich hoffe, Du wirst ihm wegen des Proudhon einen zur Tatkraft anspornenden Brief geschrieben haben, denn wenn er erst wieder hier ist, so hörst und siehst Du vom Manuskript für die erste Zeit kein Wort mehr. Wegen Löwenthal widersprechen sich Pieper und Ebner sehr, jedenfalls ist aber dem letzteren mehr zu trauen. Ich glaube, was das Anfangen mit der Geschichte der Ökonomie betrifft, wovon Pieper spricht, daß wenn Löwenthal dies wirklich vor hat, Ebner ihm am besten Schwierigkeit macht; es ginge nicht, Deinen ganzen Plan umzuwerfen, Du habest schon angefangen, die Kritik auszuarbeiten usw. Sollte es aber nicht anders gehen, so müßte Löwenthal eben sich für zwei Bände verpflichten, und Du würdest diesen Raum auch nötig haben, teils wegen des zu antizipierenden Kritischen, teils um die Geschichte bei dem am Ende doch keinenfalls für Londoner Kostenpreise berechneten Honorar für Dich einigermaßen rentabel zu machen. Dann kämen als dritter Band die Sozialisten und als vierter die Kritik – ce qu’il en resterait[1] – und das vielberühmte „Positive“, das, was Du „eigentlich“ willst. Die Sache hat in dieser Form ihre Schwierigkeiten, aber sie hat den Vorzug, daß man das vielverlangte Geheimnis erst ganz am Schlusse sagt, und erst nachdem die Neugier des Bürgers durch drei Bände hindurch in Atem gehalten wird, ihm enthüllt, daß man keine Morrisonpillen fabriziert. Für Leute von einigem Verstand werden die Andeutungen der ersten Bände, der Anti-Proudhon, das Manifest genügen, um sie auf die richtige Fährte zu leiten; der Kauf- und Lesemob wird sich für die Geschichte usw. nicht mehr interessieren, wenn er das große Mysterium schon im ersten Bande enthüllt bekommen hat; er hat, wie Hegel in der Phänomenologie sagt, „Die Vorrede“ gelesen, und da steht ja das Allgemeine drin.
Du tust gewiß am besten, mit Anstand, aber bei irgend akzeptablen Bedingungen jedenfalls mit Löwenthal abzuschließen und das Eisen zu schmieden, weil es warm ist.
Die Hauptsache ist, daß Du erst wieder mit einem dicken Buche vor dem Publikum debütierst, und am besten mit dem unverfänglichsten, der Historie. Die mittelmäßigen und lausigen Literaten Deutschlands wissen sehr gut, daß sie ruiniert wären, wenn sie nicht zwei- bis dreimal des Jahres mit irgend einem Schund vor dem Publikum erschienen. Ihre Zähigkeit hilft ihnen durch; obwohl ihre Bücher wenig oder nur mittelmäßig ziehen, glauben schließlich doch die Buchhändler, sie müßten große Männer sein, weil sie in jedem Meßkatalog ein paarmal vorkommen. Dann ist es auch platterdings nötig, daß der Bann gebrochen wird, der durch Deine lange Abwesenheit vom deutschen Büchermarkt und durch die spätere Angstmichelei der Buchhändler entstanden ist. Ist einmal erst ein oder zwei Bände lehrreicher, gelehrter, gründlicher und zugleich interessanter Sachen von Dir erschienen, alors c’est tout autre chose,[2] und Du pfeifst den Buchhändlern was, wenn sie niedrig bieten.