Wegen der Geschichte der Kölner kann ich bis jetzt in der Times nichts entdecken. Ich warte nur Antwort von Dir ab, um sofort, s’il y a lieu,[1] an die Daily News zu schreiben. Der amerikanische Steamer ist herein, aber zu meiner großen Verwunderung kein Brief von Weydemeyer, auch keine Nummern, wenigstens bis jetzt. Möglich indes, daß dies auch morgen noch kommt.
Dein F. E.
Sage Pieper, ich würde ihm seine 2 Pfund dieser Tage schicken, da der neue Monat angebrochen ist.
[1] Wenn es am Platze ist.
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28 Deanstreet, Soho, 4. Februar 1852.
Lieber Engels!
Weerth ist heute morgen nach Holland abgereist. Wohin er sich von da begeben wird? Ich weiß es nicht, und Weerth vielleicht auch nicht. Er war, wie immer, höchst zerfallen mit seinem Schicksal, und was das unsere angeht, so schien ihm nur das eine unbequem daran, daß wir in London sitzen mußten statt in Cadix, in Saragossa oder an einem anderen verwünschten spanischen Platze. Denn seit Weerth wieder in Yorkshire gelebt hat, erklärt er, daß er in Spanien seine schönste Zeit erlebt hat. Er behauptet, daß er das englische Klima nicht vertragen kann und wird das holländische daher wohl sehr komfortabel finden. Wünschen wir ihm le bon voyage und attendons,[1] ob er sein Wort halten und an Weydemeyer denken wird.
Ich hatte der Times vorigen Donnerstag, il y a donc presque une semaine,[2] den „letter to the Editor“[3] zugeschickt. Es scheint, daß dieses Blatt jetzt, wo es aus der Polemik gegen Bonaparte ein Metier macht, Preußen zu schonen für nötig hält. Du mußt Dich also an die Daily News wenden. Mißlingt auch das, was ich nicht glaube, so bleibt der Spectator. Il est presque sur.[4]