Was die Garantie für die Schriftsteller für Folgen hat, davon will ich gar nicht sprechen. Ich bin der Meinung, daß man sie abschlagen muß, wenn sie für größere Werke offeriert wird. Einmal die Gesellschaft auf dieser Basis etabliert, können wir keinem anderen Buchhändler mehr was antragen, ohne daß er glaubt, die Gesellschaft habe es refüsiert. Davon abgesehen, daß dieselben Gründe, aus denen wir sie den Westfalen abschlugen, auch hier existieren. Weder unsere Ehre noch unser Interesse raten uns, darauf einzugehen.
Im einzelnen: Sieben im Tendenzkomitee sind zuviel. Drei, höchstens fünf sind genug. Man bekommt sonst Esel hinein oder gar Intriganten. Das Tendenzkomitee muß doch plus minus in Brüssel wohnen. Wo ist da bei sieben Mitgliedern eine Wahl möglich? Ist auch gar kein Grund, daß so viele sein sollen. Wir werden doch die Arbeit tun müssen, und ich bin dabei für mein Teil, was sollen uns also all die Beisitzer? Übrigens, wenn es den Gutachten des Tendenzkomitees geht wie denen der Provinzlandtage, wie dann? Es wird eine Heidenarbeit werden, all diese schriftlichen Gutachten, indessen daß wir uns dem entziehen, daran ist kein Gedanke. Wie gesagt, ich bin dabei für mein Teil. – Query?[3] Wenn die Bourgeois einen wahrhaft-sozialistischen Aufsichtsrat ernennen, der unsere Gutachten outrepassiert,[4] wie dann?
[1] Wesentlich.
[2] Spezialität.
[3] Frage.
[4] Überschreitet, das heißt über [die Gutachten] hinweggeht.
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[Undatiertes Fragment, Jahreswende 1846/47.]
Lieber Marx!