Das Memorandum über Deutschland wirst Du erhalten.
Aus dem Clußschen Briefe folgendes:
Hutzel (zu unterscheiden von Hutzelwitt, Freund von Cluß, bei dem Kinkelkongreß zu Cinncinnati als Garant anwesend) schreibt an Cluß unter anderem: „Kinkel wollte mich durch Gemeinheiten gegen Marx und Engels niederschmettern. Was ich wollte, ist mir gelungen. Ich brachte ihn so in die Enge, daß ich ihn auf lange im Sacke habe. Er wollte sich sicherstellen dadurch, daß er mich um mein Ehrenwort hat, über den Vorfall zu schweigen und ihm ‚keine Stänkereien‘ durch eine Publikation zu bereiten. Ein gewisser Tellering schimpft ‚wie ein Rohrspatz in einem Briefe an Anneke‘.“
Weiter schreibt Cluß selbst: „In New York in der kostbaren Versammlung, deren Rapport ich in meinem letzten Briefe sandte, haben sich die sehr zahlreichen Turnvereine separat konstituiert und sich für meinen Protest und Weydemeyers Artikel gegen das Memorial von Kinkel erklärt.“
Unter den Sachen, die ich Dir zuschicke, findest Du den Entwurf einer Reklame für die Bilder und [das] Schlachtenberichtwerk vom alten Szerelmey. Er wünscht es etwas ausgepatscht und ins Englische als Reklame verarbeitet, wofür er jedem von uns ein Exemplar des Werkes zusagt. Je crois que ça vaut la peine de faire un petit Puff.[4] –
Mais que dis-tu, mon cher,[5] daß Ruge in dem Dir überschickten Janus sich den Kommunismus als jüngstes Produkt seines „humanistischen Denkens“ anzueignen sucht, und wie! Mon Dieu!
Hast Du den Hahnenkampf zwischen Harney und Jones gelesen? Sonst schicke ich Dir ihre wechselseitigen Philippiken. Beide, der eine freiwillig, der andere gezwungen, steigen hier auf den Standpunkt der deutschen Emigrationspolemik herab.
Dein K. M.
[1] Heil und sicher.