Sobald der Prozeß vorüber ist, er mag nun ausfallen, wie er will, müssen wir beide einen oder zwei Druckbogen „An das Publikum zur Aufklärung“ drucken lassen. Ein günstigerer Moment, zur Nation en large[6] zu sprechen, kommt nicht wieder. Zudem dürfen wir den Schein des Ridicule nicht dulden, den selbst die moralische Würde und szientifische Tiefe des sanften Heinrich unfähig sind zu zerstreuen.
Cherval hat selbst an den Londoner Deutschen Arbeiterverein geschrieben, er sei „Spion, aber im edlen Sinne des Cooperschen Spions“. Ich habe auf sicherem Wege einem der Advokaten die nötigen Aufklärungen zukommen lassen.
Wegen der oben angeregten Publikation über den „Kölner Prozeß“ muß sich jetzt schon umgesehen werden. Mir schiene das beste, wenn Du an Campe schriebst, er solle Dir einen soliden Kommissionär nennen, im Falle er selbst zu ängstlich sei. Da Du ein zahlungsfähiger Mann bist, kann dem Kommissionär gesagt werden, er erhalte das Geld zum Beispiel in drei Monaten (auf Wechsel), wenn er in der Zwischenzeit sich nicht (was sicher) schon aus dem Verkauf bezahlt gemacht. Übrigens können die Druckkosten für eine solche Lumperei höchstens auf 25 Taler kommen.
Vale! und überlege die Sache. Schweigen können wir nicht, und wenn wir nicht zur Zeit für die Druckgelegenheit sorgen, kommen wir wieder nicht im rechten Augenblick.
[1] Vizewirtin [die das Haus für den Eigentümer – „Landlord“ – zu verwalten hat].
[2] Auspfänder.
[3] Jung.
[4] Kritische Sätze.
[5] Angeklagten.