Es ließ sich nicht vermeiden, daß Bornstedt und Hecker ihre Vollmacht an persönlich Bekannte geben.

Hühnerbein wird, für sich und zwei Hiesige, selbst dort erscheinen.

Die Liste ist noch nicht geschlossen. Den Laverrière und Blank habe ich trotz xmaligem Besuch nicht getroffen. Zulauff hat den ersteren übernommen.

Zwei andere, bei denen ich nichts ausrichtete, wird Hecker bearbeiten.

Heute geht Jul. nach Ronsdorf, wo er gute Aussichten hat.

Die beiden Sorten Leute, die am meisten Schwierigkeiten machen, sind erstens die jungen républicains en gants jaunes,[1] die für ihr Vermögen fürchten und Kommunismus wittern, und zweitens die Lokalgrößen, die uns für Konkurrenten halten. Weder Nohl noch Bracht waren zu bewegen. Von den Juristen ist Bohnstedt der einzige, mit dem was zu machen. Überhaupt haben wir vergebliche Gänge genug gehabt.

Morgen gehe ich auf zwei Tage nach Engelskirchen. Laßt mich sogleich die Resultate der Aktionärversammlung wissen. Zu einer Bundesgemeinde ist ebenfalls der Anfang gemacht.

Dein Engels.

Der Brief Nr. 32 und die zwei folgenden Briefe sind an Engels in der Schweiz gerichtet. Anläßlich der Septemberunruhen (siehe Mehring, Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, 1. Band, Seite 123 bis 126) hatte die Kommandantur den Belagerungszustand über Köln verhängt und unter anderem die Neue Rheinische Zeitung suspendiert. Um den Verhaftsbefehlen zu entgehen, waren die meisten Redakteure über die Grenze gegangen. Am 12. Oktober konnte die Zeitung wieder erscheinen, nachdem sich die versprengte Redaktion allmählich wieder gesammelt hatte. Neu eingetreten war Ferdinand Freiligrath. Engels blieb vorläufig in der Schweiz, um von dort aus an der Neuen Rheinischen Zeitung mitzuarbeiten.