Aus dem Matrosenleben

von
Friedrich Gerstäcker.

Der Verfasser behält sich die Uebersetzung dieses Werkes vor.


Leipzig,
Arnoldische Buchhandlung.
1857.

[Inhaltsverzeichniß.]

Cap. Seite
[1.]An Bord1
[2.]Der Markt zu Sydney11
[3.]Die Matrosenkneipe20
[4.]Die Flucht von Bord34
[5.]Die Entdeckung50
[6.]Sydney im Dunkeln59
[7.]Was das Geld vermag89
[8.]Die Ausfahrt106
[9.]Hans116
[10.]Die unterbrochene Execution134
[11.]Der Sturm153
[12.]Die Riffbank161
[13.]Das Wrack178
[14.]Die Mannschaft trennt sich188
[15.]Die Bootfahrt202
[16.]Der Morgenbesuch225
[17.]Die Landung241
[18.]Der Australische Busch247
[19.]Das Bivouak270
[20.]Bills Wacht280
[21.]Schluß302

Erstes Capitel.
An Bord.

Captän an Bord? frug am Morgen des 2. August ein sonngebräunter, breitschultriger – Herr, muß ich sagen, denn er stack wenigstens in feinen Tuchkleidern, mit einem hohen schwarzen Seidenhut und feiner Wäsche. Seine breiten braunen Fäuste, die allen Glacéhandschuhen ingrimmig Trotz boten und ihrem Eigenthümer in jeder anderen Kleidung gewiß Ehre gemacht hätten, ließen aber weit sicherer auf einen Arbeitsmann als auf ein Mitglied der »höhern Classen« schließen, und doch schien er zu denen zu gehören, oder rechnete sich wenigstens selbst dazu.