»Die Sache ist abgemacht,« lächelte Georg, die dargebotene Hand ergreifend, »unter Männern ist nichts weiter nötig, und ich kann Ihnen jetzt mit gutem Gewissen sagen, daß ich mich von Herzen freue, imstande gewesen zu sein, Ihnen den kleinen, unbedeutenden Dienst zu leisten. – Aber hier sind wir bei Ihrem Wagen; etwas plump ist das Rad gemacht, doch müssen Sie mit unseren Dorfarbeitern schon fürlieb nehmen. Jedenfalls hält es, und Sie können Ihre Reise ungehindert fortsetzen.«
»Also nochmals meinen wärmsten Dank, und wenn ich Ihnen in *** vielleicht irgend etwas...«
»Ich danke freundlichst,« wehrte Georg ab. »Sie kennen unsern Vertrag, und nun glückliche Reise!«
»Bitte, empfehlen Sie mich noch Ihrer Frau Gemahlin auf das untertänigste, und wenn Sie je wieder nach *** kommen sollten...«
»Es wird nicht geschehen; wäre es aber, so würde ich mir erlauben, Sie aufzusuchen.«
»Sie würden mich außerordentlich glücklich machen – alles in Ordnung, Jean?«
»Alles, gnädiger Herr!«
»Schön – zufahren – also adieu, lieber Baron, adieu!«
Georg neigte sich leicht, als der Wagen, von einem Teil der Dorfjugend umstanden, vorüberrasselte, und Herr von Zühbig unterließ nicht, noch mehrmals freundlichst aus dem Wagen nach dem Zurückbleibenden hinauszuwinken. Georg blieb auf der Straße stehen und sah ihm nach, bis das leichte Fuhrwerk um die nächste Ecke verschwunden war. Dann schritt er langsam, seinen eigenen Gedanken nachhängend, auf das Gut zurück.