»Na,« sagte der also Bezeichnete erstaunt aufstehend — »wem geht denn das wieder 'was an, was ich schuldig bin?«
»Der Tisch hier bezahlt's,« sagte Pilger, ohne von dem Einwurfe Notiz zu nehmen — »wie viel macht's?«
»Portion Braten und vier Glas Bier,« sagte Bohlos — »wollen's gerade einen Milreis rechnen, es macht eigentlich noch zwanzig Reis mehr.«
»Sehr schön,« sagte Pilger, »und jetzt, guter Freund, thut uns einmal den Gefallen und macht die Thür von außen zu. Verstanden?«
»Ob ich sie zumachen oder auflassen will, geht Keinem einen Quark an!« rief der Bursche, rückte sich die Mütze auf das eine Ohr, und sah den Redenden mit wüthenden Blicken an.
»Wollt Ihr Vernunft annehmen?« fragte Pilger ruhig, indem er langsam von seinem Stuhle aufstand — »oder soll ich Euch….«
»Ach, laßt den Lump zufrieden, Pilger!« riefen ein paar Andere — »fangt keinen Streit an.«
»Streit?« sagte Pilger vollkommen kaltblütig — »fällt mir gar nicht ein, aber sollen wir uns etwa von so einem Burschen, wie der da, den ganzen Abend verderben lassen? Entweder der Gesell geht, Bodenlos, oder ich gehe.«
»Ach, seid vernünftig,« sagte der Wirth beruhigend.
»Nein, er hat Recht!« riefen nun auch die früheren Mitpassagiere des Burschen; »auf der ganzen Reise hat er Nichts wie Skandal und Streit gehabt, und seine arme Frau dabei mißhandelt, daß es eine Schande war.«