»Wirklich nicht? Ich habe es nicht beachtet.«

»Und Du bist auch so sonderbar.«

»Ich, Mutter?«

»Ja — Du — Helene, ich will nicht hoffen, daß Du….«

»Was, Mutter?« sagte Helene, und ihr Auge haftete kalt und ernst auf den strengen Zügen derselben.

»Es ist gut, mein Kind,« sagte die Gräfin, die sie einen Moment aufmerksam betrachtet hatte. »Ich glaube, ich kann mich fest auf Dich verlassen, und Du bedarfst keiner Wächterin.«

»Ich denke nicht, Mutter,« sagte Helene, indem ein leichtes zorniges Roth ihre Wangen färbte. Dann wandte sie den Kopf wieder ab und schritt, ohne der Mutter Gelegenheit zu weiteren Fragen zu geben, rasch in das Haus hinein und hinauf in ihr Zimmer, wo sie sich einschloß und an dem Abend nicht mehr zum Vorschein kam.


4.

Die »Meierei«.