»Wie heißt Du denn eigentlich?« fragte der Schneider seinen Gast.

»Bux,« sagte der Mann kauend.

»Kurz genug ist der Name,« lachte der Wirth — »und der Vorname?«

»Hab' keinen.«

»Hast keinen Vornamen? Aber Du mußt doch getauft sein?«

»Möglich; aber schon als Junge wurde ich von meinen Alten nur immer Bux genannt und dabei blieb's. Um Weiteres hab' ich mich nimmer erkundigt, interessirte mich nicht.«

»Und die Polizei daheim ließ sich das auch gefallen?«

»Bah, was wollte sie machen?« lachte der Bursche — »eine Weile fuhrwerkten sie mich per Schub im Lande herum, um zu erfahren wo ich zu Hause sei, und meine Dokumente zu bekommen. Nachher fanden sie sich drein, und Bux hieß ich und blieb ich.«

Die Frau trug das Essen wieder hinaus, als Alle fertig waren, ohne auch nur eine Silbe zu sprechen — nicht einmal guten Tag hatte sie geboten, als sie in's Zimmer kam. Wie sie den schmutzigen Fetzen vom Tische riß und damit verschwand, sagte Bux, hinter ihr her deutend:

»Scheint heute nicht besonderer Laune, das schöne Geschlecht.«