»Du bist und bleibst ein Grobian!« rief Fräulein Bassini, indem sie ohne Weiteres die auf dem Tisch stehende Dose an sich nahm und einsteckte – »was müssen denn nur andere Leute von Dir denken. – Guten Morgen, Herr Rebe!«

»Und willst Du nicht einmal zu Deiner Schwester hinübergehen? Sie ist nicht recht wohl.«

»Es hat schon zehn Uhr geschlagen, und ich komme im ersten Act,« rief Fräulein Bassini, und damit war sie aus der Thür verschwunden.

Als sie dieselbe öffnete, sah Rebe draußen in der Küche Henriette stehen.

»Also, mein lieber Herr Pfeffer?«

»Nun, ich denke, Sie haben auch Probe; Sie machen ja wohl einen von den Ballgästen?«

»Leider,« seufzte der junge Mann, »aber ich komme erst am Schluß des zweiten Actes.«

»War mir sehr angenehm,« sagte Pfeffer mit einer Miene, als ob er ihn eben so lieb wie nicht zur Thür hinausgeworfen hätte.

Rebe machte eine Verbeugung und verließ das Zimmer. Wie er die Thür hinter sich zudrückte, traf er vorn in der kleinen, halbdunkeln Küche, die ihr Licht nur durch ein Thürfenster des Vorsaales erhielt, Jettchen.

»Mein liebes Fräulein, ich danke meinem Schicksal, daß ich Ihnen wenigstens Guten Morgen sagen kann.«