„Muß ich, so?“ lachte der Alte gutmüthig; Hua aber, noch mehr erröthend, sagte leise und vorsichtig unter den halbgesenkten Wimpern zu ihm aufschauend.

„Und wenn Hua nun nicht will?“

„Du nicht wollen, Mädchen, und weshalb?“ rief der junge Mann bittend.

„Und Tai manavachi?“

„Bah, Tai manavachi!“ rief der Engländer verächtlich, „was schirt der mich – er soll kommen und dich holen, wenn ich dich erst einmal habe.“

„Er ist ein tapferer Krieger!“ rief aber der Alte jetzt rasch, „und hat seinen Namen danach bekommen. – Schlimm für den Feind, dessen Fährte er folgt.“

Silwitch schüttelte den Kopf ärgerlich.

„Damit kommen wir nicht weiter,“ rief er rasch; „ich frage dich, Toanonga, ob du mir Hua zum Weibe geben willst?“

„Warum frägst du nicht Hua selber, ob sie dich haben will?“ sagte der Alte mit seinem trocknen Lachen.

„Weil ich ihrer Liebe gewiß bin,“ rief der Engländer leidenschaftlich; „sie wird mit mir gehen, wenn du ihr die Erlaubniß giebst!“