„Gut, dann sei du morgen, gleich nach Tagesanbruch, unten bei Toanonga; eine Ausrede wirst du schon finden; bringe aber Legs mit, denn es ist am Ende besser, daß wir so viel als möglich von uns beisammen sind.“
„Wenn wir nur wüßten, wo Pfeife steckt!“
„Den hat der Alte jedenfalls in die Nähe der Canoes gesetzt,“ sagte Mac Kringo, „das Segelwerk derselben in Ordnung zu bringen, und Spund wird dort wohl mit ihm zusammengekommen sein. Spund sehe ich aber jedenfalls heute Abend, denn Toanonga hat ihn hinbestellt, etwas mit ihm zu besprechen.“
„Verstehen sie denn einander?“
„Vortrefflich! Spund, in der festen Überzeugung, daß er die Leute hier bekehren muß, hat das Unglaubliche geleistet und spricht die Sprache schon fast so gut wie ich; dem Alten wird er aber langweilig, weil er ihn nie zufrieden läßt.“
„Seit wann ist denn da die Frömmigkeit bei ihm zum Durchbruch gekommen?“
„Ach, du weißt ja,“ lachte der Schotte, „daß er uns schon immer am Bord Predigten gehalten hat; es ist einmal seine schwache Seite. Aber ich will machen, daß ich wieder hinunter komme, denn er möchte früher dort sein, und ich finde ihn nachher nicht mehr.“
„Wird aber der Alte nichts merken, wenn wir dort alle zusammentreffen?“ fragte Jonas.
„Hm!“ meinte der Schotte, „besser ist es freilich, wir lassen uns nicht gleich alle zusammen sehen, wenn wir nur in der Nähe sind. Legs mag deshalb auf die Landspitze hinaus gehen, wo wir damals die Woche gesessen haben, und dorthin soll Spund auch Pfeife schicken, wenn er ihn auftreiben kann. Wir Übrigen müssen dann sehen, wie wir uns am besten in der Nähe halten. Wirst du übrigens fortgeschickt, so widersprich nicht, sondern geh' in den Wald hinein, als ob du nach Hause wolltest, und sieh dann zu, daß du ebenfalls unbemerkt zu den Andern auf die Landspitze kommst.“
„Und sollen wir Waffen mitbringen?“