»Steward — rothsaffianen Brillenfutteral« repetirte der Steuermann — »sonst noch etwas, Madame?«
»Nein — nicht daß ich jetzt wüßte.« —
Die Sachen wurden durch einen Matrosen, der die Fallreepstreppe niederlief, hinunter gereicht, und das Boot stieß zum zweitenmale ab.
»Liebe Mutter, jener Herr Soldegg, den ich auf dem Quarterdeck fand, ist doch nicht mit Ihnen von Deutschland, sondern wahrscheinlich erst hier an Bord gekommen?« frug der junge Mann die alte Dame, als sie wieder eine kleine Strecke vom Schiff ab waren.
»Soldegg? — ich weiß nicht« sagte Frau von Kaulitz, »ich kenne die Zwischendeckspassagiere nicht, und habe den Namen nie gehört.«
»Er sah nicht aus wie ein Zwischendeckspassagier, und stand auch auf dem Quarterdeck bei den Damen« sagte Bloomfield.
»Soldegg — Soldegg? — kenne ich nicht — vom Land ist aber auch Niemand herüber gekommen, den Steuerbeamten ausgenommen.«
»Dort drüben steht er, etwas rechts vom Besahnmast — den meine ich, der jetzt gerade den Hut aufsetzt.«
Die alte Dame, die ihre Brille noch aufbehalten hatte, drehte den Kopf dorthin und sagte dann:
»Das ist ein Herr Namens Henkel, der sich eine junge hübsche Frau von Deutschland geholt hat, aber nicht mit ihr durchgebrannt ist, wie gewisse Leute.«