»Und grüßen Sie uns nur noch recht herzlich Ihre liebe Frau« bat ihn die Frau Professorin, als er auf dem Gangweg, vor der Damencajüte die hinter dem Radkasten liegt, sich verabschiedete, »und sie soll sich ja recht schonen — ich lasse sie herzlich darum bitten.«
»Und tausend Grüße und Küsse noch von uns« rief Anna — »lieber Gott, es wäre doch recht traurig wenn sie ihren Eintritt in das fremde Land gleich mit einer Krankheit beginnen sollte.«
»Und Sie besuchen uns also mit Clara noch diesen Herbst!« frug Marie, ihm scharf dabei in's Auge sehend — »Sie haben es versprochen.«
»Gewiß« sagte Henkel, ihr lächelnd die Hand entgegenstreckend.
»Ein Wort ein Mann!« rief Marie, zögernd ihre Hand in die seine legend.
»Sie haben doch die Adresse die ich Ihnen gegeben Herr Professor?« frug Henkel jetzt noch einmal — »dort draußen läutet die dritte Glocke und ich werde am Ende noch mit fortgeschleppt.«
»Und Claras Angst dann!« rief Anna.
»Es wäre allerdings fatal, aber noch kann ich abkommen.«
»Die Adresse habe ich, und denke daß ich ein Geschäft mit dem Herrn mache, wenn mir das Land nur irgend convenirt,« sagte der Professor.
»Es ist ein Ehrenmann, Sie können sich auf sein Wort verlassen.«