»Das Bild draußen mein ich« sagte der Pensylvanier — »die Mermaid — verfluchter Junge, hat es Alles von sich selber gelernt.«
»Oh das Schild draußen — ja, ist wirklich vortrefflich gemacht« stimmte ihm Hopfgarten bei, nur nicht in die Möglichkeit versetzt zu werden den Cider ebenfalls loben zu müssen — »verräth sehr viel Talent.«
»Yes« — sagte der Pensylvanier schmunzelnd — »und noch dazu ohne Pinsel, blos mit einer Zahnbürste.«
Das Gemälde gewann durch diese Nachricht allerdings an artistischem Werth, dem Professor, der sich sonst vielleicht sehr über das Gespräch amüsirt hätte, gingen aber doch in diesem Augenblick zu viel andere Dinge im Kopf herum, und er schnitt die Unterhaltung durch eine direkte Frage nach dem Mann ab, an den er hierher adressirt worden, und für den er freundschaftliche Briefe bei sich trug.
»Mister Goodly — so? — « sagte aber der Pensylvanier, dessen Name Ezra Ludkins war, seine beiden Gäste Einen nach dem Anderen rasch aufmerksamer als vorher von oben bis unten betrachtend — »und Ihr wünscht Mister Goodly zu sprechen und habt Briefe für ihn?«
»Ja mein Herr« sagte der Professor, der sich aber noch immer nicht recht an das Pensylvanische Du gewöhnen konnte, »und Sie würden uns einen großen Dienst erweisen, wenn Sie uns zu ihm führen wollten.«
»So? — hm?« sagte der Wirth wieder, mit den Fingern der linken Hand dabei den Yankeedoodle auf dem Tisch trommelnd — »Mr. Goodly? Und Ihr seid Freunde von Mr. Goodly? —«
»Wenigstens durch einen Freund an ihn empfohlen; und wo können wir ihn wohl finden?«
»Darum hätte der Sheriff viel Geld gegeben wenn er das wüßte« sagte Ezra.
»Der Sheriff? — wie so — ist er nicht mehr hier?« frug der Professor rasch und erschreckt.