Und erreichte Wahlert, nach was er strebte? – Gelang es dem Schulmeister, sein schönes Ziel zu gewinnen, und seinem Stand die Stellung zu sichern, die ihm gebührte? – fand Lieschen ihren Fritz in dem weiten Amerika, und des Pastors holdes Töchterlein das Glück, das sie an der Seite des Geliebten erwartet? – Lieber Leser, ich müßte prophezeihn können, wollte ich Dir das Alles jetzt schon verkünden – wir schreiben heute den zehnten März 1849, und dieses, wie das nächste Jahr wird Deutschlands Entwickelung bestimmen. Interessirt es Dich dann noch, so erzähle ich Dir weiter, wie es mit unseren Freunden in der neuen und alten Welt geworden, und Du folgst mir dann auch vielleicht mit mehr Ruhe und Aufmerksamkeit über das weite blaue Meer, als Du jetzt, wo Du den Kopf daheim voll Sorg' und Arbeit hast, mir folgen würdest – bis dahin also auf ein frohes, freudiges Wiedersehn.

Druck von Breitkopf und Härtel in Leipzig.

Fußnoten

[1]: Die nachfolgenden Verse habe ich der interessanten Sammlung »humoristische Mondlichter« von Theodor Drobisch entnommen.

Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Abschnitte, die abweichend in Antiqua gesetzt wurden, sind in der Transkription in kursiver Schrift dargestellt.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen:

Seite [4]:
"«" eingefügt
(Hier ein Schütze – ach –«)

Seite [7]:
"iu" geändert in "in"
(da darf man nicht hineinschießen in die Hunde)