»Und wo warst Du?«

»Beim Schuhmacher Peters.«

»Läßt Du bei dem jetzt arbeiten?«

»Natürlich werde ich bei meinem Schwiegervater arbeiten lassen,« lachte Benner, »ich darf ihm doch die Kundschaft nicht aus dem Haus hinaustragen.«

»Deinem Schwiegervater? Mensch, bist Du toll?« schrie Krowsky wirklich erschreckt.

»Die Sache ist abgemacht,« sagte aber Benner in voller Ruhe, »ich habe bei ihm in aller Form um die Hand seiner Tochter Henriette angehalten, und wenn ihm auch im Anfang die Verwandtschaft zu vornehm war, willigte er zuletzt ein.«

»Er hat eingewilligt?« rief der Lieutenant.

»Wundert Dich das?« lachte Benner. – »Anfangs wollte er allerdings nicht. Er fragte mich, ob es wahr sei, daß mein Großvater Minister gewesen und mein Vater noch bei der Regierung wäre, und als ich das nicht ableugnen konnte und wollte, schlug er mir das Mädel rund ab.«

»Weißt Du, daß der Schuhmacher der Vernünftigere von Euch Beiden war?«

»Ich danke Dir. – Traust Du mir nicht zu, daß ich weiß was ich thue?«