Albrecht. Mich, meinst du! Oh, köstlicher Fund! Ich bedanke mich!

Frauenhoven. Ich strich allein und-

Albrecht. Es ging dir besser, wie mir? Du entdecktest ihre Spur!

Frauenhoven. Ja!

Albrecht. Warum treff ich dich erst jetzt!

Frauenhoven. Dies Mädchen—Oh! Wohl hattet Ihr recht, uns zu fragen, ob wir Augen hätten!

Albrecht. Du liebst sie auch?

Frauenhoven. Könnt' ich anders?

Albrecht. Frauenhoven, das ist ein großes Unglück! Ich glaub's dir, daß du nicht anders kannst, es wäre Wahnsinn von mir, wenn ich verlangte, daß du entsagen solltest, hier hört die Lehnspflicht auf. Aber wahrlich, auch die Freundschaft, hier beginnt der Kampf um Leben und Tod, hier fragt sich's, in wessen Adern ein Tropfen Bluts übrigbleiben soll! Du lächelst? Lächle nicht! Wenn du das nicht fühlst, wie ich, so bist du nicht wert, sie anzusehen!

Frauenhoven. Diese pechschwarzen Augen—und wie sie den Hals trägt, recht, um sich daran aufzuhängen und vor allem diese kastanienbraunen Haare-