Als auch im zweiten Jahre niemand zu Besuch erschien, erhob den gleichen Vorwurf der Schwiegervater, doch
Mariechen schweigt, sie spricht kein Sterbenswörtchen,
von ihren Wangen nur die Tränen perlen.
Im dritten Jahre fangen die Schwäger, im vierten die Schwägerinnen (die Frauen der Schwäger) und im fünften Jahre gar die jungen Schwestern der Schwäger über Mariechen loszuziehen an:
O Söhnerin, dich beisse eine Natter!
Was kommt nicht einer von den neun Gebrüdern?
Da wimmert sie wie eine wilde Natter:
— O wehe bis zum lieben Gott im Himmel!
5ich mag mich gegen Gott versündigt haben,
dass niemand lebend oder tot mich heimsucht!