Narbonne. Was hör' ich?

Mad. Belmont. Was? Sie, Herr Firmin?

Firmin. Ich bin's, und ich rühme mich dessen.

La Roche (zu Narbonne). Nun, was sagt' ich Ihnen?

Firmin. Den Ruhm dieser Arbeit konnte ich dem Herrn Selicour gern überlassen, aber nicht so die Gefahr und die Verantwortung—Ich habe geschwiegen bis jetzt, aber nun muß ich mich nennen.

Karl. Recht so, mein Vater! Das heißt als ein Mann von Ehre gesprochen—Seien Sie auf Ihr Unglück stolz, Herr von Narbonne!— Mein Vater kann nichts Strafbares geschrieben haben—O mein Herz sagt mir, dieser Unfall kann eine Quelle des Glückes werden— Charlottens Hand wird kein Opfer der Verhältnisse mehr sein—Die Größe verschwindet, und Muth gewinnt die furchtsame Liebe.

Mad. Belmont. Was hör' ich! Herr Firmin!

Firmin. Verzeihen Sie der Wärme seines Antheils; sein volles Herz vergreift sich im Ausdruck seiner Gefühle!

Narbonne. So hat denn Jeder von Ihnen sein Geheimniß verrathen— Herr Firmin! Sie sind der Verfasser dieses Memoire, so ist es billig, daß Sie auch den Ruhm und die Belohnung davon ernten.—Das Gouvernement ernennt Sie zum Gesandten—(Da Alle ihr Erstaunen bezeugen.) Ja, ich bin noch Minister, und ich freue mich, es zu sein, da ich es in der Gewalt habe, das wahre Verdienst zu belohnen.

Mad. Belmont. Was ist das?