Selicour. Er ist reich, er ist ein Wittwer, ein angenehmer Mann und noch in seinen besten Jahren.—Gestehen Sie's nur—er haßt die Weiber nicht, der liebe, würdige Mann.
Michel. Er hat ein gefühlvolles Herz.
Selicour (lächelt fein). He! He! So einige kleine Liebschaften, nicht wahr?
Michel. Mag wohl sein; aber er ist über diesen Punkt—
Selicour. Verstehe, verstehe, Monsieur Michel! Sie sind bescheiden und wissen zu schweigen.—Ich frage in der besten Absicht von der Welt; denn ich bin gewiß, man kann nichts erfahren, als was ihm Ehre bringt.
Michel. Ja! Hören Sie! In einer von den Vorstädten sucht er ein
Quartier.
Selicour. Ein Quartier, und für wen?
Michel. Das will ich schon noch herausbringen.—Aber lassen Sie sich ja nichts verlauten, hören Sie?
Selicour. Bewahre Gott!
Michel. Galant war er in der Jugend.—