Narbonne. Haben Sie vielleicht einen Verdacht?
Selicour. Ich unterdrücke ihn! Denn daß ich so etwas von Herrn Firmin denken sollte—Pfui! Pfui! Das wäre schändlich! Das ist nicht möglich!
Narbonne. So denk' ich auch! Der Mann scheint mir dazu viel zu rechtlich und zu bescheiden.
Selicour. Bescheiden, ja, das ist er!
Narbonne. Sie kennen ihn also?
Selicour. Wir sind Freunde.
Narbonne. Nun, was halten Sie von dem Manne?
Selicour. Herr Firmin, muß ich sagen, ist ein Mann, wie man sich ihn für das Bureau eigentlich wünscht—wenn auch eben kein Kopf, doch ein geschickter Arbeiter. Nicht zwar, als ob es ihm an Verstand und Kenntnissen fehlte—Keineswegs! Er mag viel wissen, aber man sieht's ihm nicht an.
Narbonne. Sie machen mich neugierig, ihn zu kennen.
Selicour. Ich hab' ihm schon längst darum angelegen, sich zu zeigen —aber vielleicht fühlt er sich für eine subalterne Rolle und für die Dunkelheit geboren. Ich will ihn indessen—